07.01.2016

von Ludwig Flug B° RB

Beeindruckende Multivisionen

Zu einer Premiere lädt Stefan Erdmann am Sonntag, 10. Januar, 13 Uhr, in das Ballhaus Rosenheim

Insel im Norden

„HEIMAT 46° 48° N“ nannte der heimische Filmemacher seine erste Hommage an den Chiemgau, die Region zwischen Seen und Bergen. Jetzt - drei Jahre Filmarbeit weiter – zeigt Erdmann erstmals „HEIMAT 46° 48° N, Vol. 2 – Winter/Frühjahr“ live in einer atemberaubenden Multivisionsschau. Ähnlich eindrucksvoll knüpft am gleichen Tag der Fotojournalist und Autor Olaf Krüger mit zwei bildgewaltigen Präsentationen an: Mit „Inseln des Nordens – Abenteuer am Polarkreis“ um 16.15 Uhr und „Indien zwischen Traum und Wirklichkeit“ um 19.30 Uhr führen zwei Reisen des Stuttgarters in die Welt.

„HEIMAT 46° 48° N, Vol. 2 – Winter/Frühjahr“

Schon während der Dreharbeiten zu seinem ersten Heimatfilm wusste Stefan Erdmann, dass er zwei weitere Werke zum Thema drehen würde. Während sein erster Film über die Jahreszeiten Sommer und Herbst heute in zweiter Auflage nach wie vor gefragt ist, knüpft er jetzt mit „HEIMAT 46° 48° N, Vol. 2 – Winter/Frühjahr“ an dessen Erfolge an. Als DVD seit Weihnachten erhältlich zeigt Erdmann sein 110 Minuten langes Werk erstmals in einer Multivisionsschau vor Publikum. Viel Geduld, lange Wanderungen und Wege, viele einsame Stunden in jedem Wetter und dann sympathische Begegnungen mit Menschen aus der Region, waren die Wegsteine zu einem einzigartigen Werk. Moderatorin Sabine Sauer brachte es im Bayerischen Fernsehen in der Sendung „Wir in Bayern“ auf den Punkt: „So haben wir unsere Heimat noch nie gesehen.

Es ist ein Film über Landschaften und Natur, dann wieder über die Menschen. Der Blick führt von den Seen, aus den Mooren hinauf zu den Almen und Gipfeln. Erdmann fängt Momente aus Licht und Farben ein. All das kombiniert er in den Lauf der Zeit. Erdmann begegnet den Menschen der Region, zeigt Brauchtum und Tradition im Chiemgau, wie das Maibaumaufstellen am Samerberg. Der neue Film lässt die Winterkälte fühlen. Mit dem Frühjahr erwacht die Natur, das Grün sprießt. Aus den Nestern der Blässhühner stolpern die Küken mit wuschigen roten Köpfen. Berührende Bilder wechseln mit kraftvollen, wenn ein Orkan über den Chiemsee fegt.

„Dieser Film sollte besser werden: Naturverbunden, menschennah, berührend, dazu mit aufblitzendem Humor,“ sah Erdmann seine Ziele. „Dieser Film ist, aufgrund der sehr positiven Resonanz auf den ersten Teil, ohne Zweifel mein bisher schwierigster. Allein die völlig anderen Stimmungen von Winter und Frühjahr unterscheiden ihn vom Vorgänger. Jetzt bin ich sehr glücklich. Der Film ist so wie ich es mir gewünscht habe.“

Inseln des Nordens

Den Erfolg seiner Multivisionsshow „Inseln des Nordens“ bekommt Olaf Krüger schon mehrere Monate von seinem begeisterten Publikum bescheinigt. Jetzt porträtiert der Fotojournalist und Autor in einzigartigen Landschafts- und Tierfotografien die Inseln des Nordens für das Rosenheimer Publikum. Island, das sagenhafte Naturwunder aus Feuer und Eis. Grönland, die Heimat der Inuit und verblüffender Rekorde. Die Lofoten sind das Paradies der Nordlichter. Spitzbergen, das arktische Eldorado für Tierfotografen aller Welt. Den Inselstaat Färöer mit seinen Wetterkapriolen und Steilküsten. In sechs Jahren durchstreifte Krüger zusammen mit Kerstin Langenberger die Region. Sie fingen die tanzenden Nordlichter am Polarhimmel und Porträts von Tieren in einzigartiger Faszination ein. Selten erleben die Zuschauer die fragile Schönheit des Nordens so unmittelbar.

Indien – zwischen Traum und Wirklichkeit

Nachdem Krüger vor fast 20 Jahren zum ersten Mal nach Indien reiste, lässt ihn die Fülle und Intensität dieses Landes nicht mehr los. Mehr als drei Jahre hat er seither in einem sehr widersprüchlichen und zugleich faszinierenden Land verbracht. Von Rajasthan im Westen bis nach Assam im Osten, vom Nubra Tal an der Grenze zu Pakistan bis in die Mitte des Landes zu den Ruinen der alten Stadt Mandu durchstreift Olaf Krüger den Norden Indiens. Seine Livereportage ist reich an außergewöhnlichen Geschichten und Begegnungen. Mitreißend erzählt, von starken Bildern getragen und durch einen eigens für die Show komponierten Soundtrack bereichert, ist ´Indien zwischen Traum und Wirklichkeit´ ein Erlebnis!

Olaf Krüger

Die Arbeiten des Fotojournalisten und Buchautoren Olaf Krüger sind hoch anerkannt. 2010 wurde er für besondere Leistungen auf dem Gebiet der deutsch-indischen Beziehungen und für seine Arbeit als Fotojournalist mit dem Gisela-Bonn-Preis ausgezeichnet. Seine Bilder und Reportagen wurden vielfach veröffentlicht. Sie schmückten Geo, dass ADAC-Reisemagazin, und Die Zeit. In seinen Multivisionsschauen legt Krüger großen Wert auf eigens zu seinen Bildern komponierte Musik. Originaltöne, kenntnisreiche und pointierte Textpassagen lassen die Zuschauer hautnah am Geschehen teilhaben.

Alle drei Termine sind Multimediaereignisse in HDTV-Kinoqualität auf der Großbildleinwand. Auf ihr verschmelzen brillante Fotografien mit Filmpassagen von beeindruckender Leuchtkraft.

Rosenheim, Ballhaus - Sonntag, 10. Januar


Stefan Erdmann | „HEIMAT 46° 48° N, Vol. 2 – Winter/Frühjahr“ – 13 Uhr


Olaf Krüger | „INSELN DES NORDENS“ – 16.15 Uhr


Olaf Krüger | „INDIEN – zwischen Traum und Wirklichkeit“ – 19.30 Uhr

Vorverkauf 14 €, Abendkasse 16 €
. Vorverkauf über www.erdmannfilm.de

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