09.04.2014

von B°-MR

Geheimbotschaften

Spannende Workshops zur "INKA"-Ausstellung 2014 im Lokschuppen sind die Geheimbotschaften aus Bayerns schönstem Klassenzimmer.

Quipu-Code der Inkas

Workshop - Inka-Gold

die Lammkarawane der Inkas

Workshop der Inka-Taschen

Spannend, familienfreundlich, besonders: Museumspädagogik und Begleitprogramm

Das Ausstellungszentrum Lokschuppen wird mit seiner Museumspädagogik für Schulen und Kindergärten wieder zum schönsten und spannendsten außerschulischen Klassenzimmer Bayerns! In den Workshops tüfteln Kinder über die Geheimnisse der Knotenschnüre, sie basteln ihre eigene Lamakarawane oder gestalten bunte Inka-Taschen. Und "nebenbei" erlernen sie alles Wissenswerte über die Kultur der Inka. "Die Workshops und Führungen sind an die Lernziele der bayerischen Schulen angelehnt", so der Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen Dr. Peter Miesbeck. "So bekommen die Schüler einen Unterricht der Extraklasse - pädagogisch wertvoll und einzigartig in Bayern."

Neu im museumspädagogischen Programm ist die Familienführung mit dem Kerubecher. Die Inka verwendeten diese Trinkgefäße bei zeremoniellen Feiern. Im Lokschuppen können die Familien nach der Führung ihren eigenen Kerubecher basteln. Nur für Erwachsene ist die "Pisco-Sour-Führung". Denn das Kultgetränk aus Peru und Chile ist hochprozentig - und steigert hundertprozentig den Wissensdurst der Besucher! Dienstags gibt es den "Kulturgenuss für Aktiv-Senioren" mit mobilen Sitzgelegenheiten und den Tourguides für komfortables Hören. Viel Spaß und Abenteuer erleben Kinder auf dem Spielplatz hinter dem Lokschuppen. Dort überqueren Mädchen und Buben Schluchten, schlängeln sich durch Lianen, kommen an Lamas vorbei und balancieren über eine Brücke. Besondere Erlebnisqualität hat auch der außergewöhnliche Kindergeburtstag bei den Inka.

Je länger - je lieber! Exklusive Sonderöffnungen sind auf Wunsch jederzeit möglich. Zum Beispiel für eine Taschenlampenführung, die abends besondere Schlaglichter auf die Welt der Inka wirft. Selbst Gourmets kommen auf ihre Kosten: beim kulinarischen Inka-Abend genießen die Besucher nach der Führung Spezialitäten aus dem Reich der Inka - mit Pisco Sour und einem Vier-Gang-Menü, das keine Wünsche offen lässt!

Fakten
INKA - KÖNIGE DER ANDEN
11. April bis 23. November 2014
Mo - Fr von 09:00 - 18:00 Uhr
Sa, So u. Feiertag von 10:00 - 18:00 Uhr
Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim

Geheime Nachrichten aus dem Klassenzimmer - darunter verstand man bisher allenfalls einen Spickzettel. Bei der "INKA" - Ausstellung 2014 im Lokschuppen Rosenheim lernen Schülerinnen und Schüler von der 3. bis 8. Klasse eine neue Art von Geheimbotschaft kennen. Sie kreieren ihr eigenes Armband mit einem individuellen Geheim-Code - dem "Quipu - Code". So lautet auch der Titel des spannenden Workshops zur Ausstellung. Bei dem "Code" handelt es sich um die Knotenschrift der Inka. Diese wurde zur Überbringung von Nachrichten genutzt. Der Workshop "Quipu-Code" ist Teil der spannenden, wissenschaftlich fundierten und abwechslungsreichen Museumspädagogik zu den "INKA" 2014. Buben und Mädchen lernen in den altersgerechten Workshops das Leben der Könige der Anden kennen. Das Konzept der Workshops orientiert sich an den Lehrplänen für die bayerischen Schulen. So wird das Ausstellungszentrum Lokschuppen zum schönsten und auch geheimnisvollsten außerschulischen Klassenzimmer Bayerns. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Kinder bis zum Vorschulalter beschäftigen sich mit dem Lama. Es war für die Inka das wichtigste Nutztier, ein Opfertier bei Ritualen und ein wichtiger Nahrungs- und Wolllieferant. Die Buben und Mädchen basteln aus Papier eine Lamakarawane und gestalten sie mit verschiedenen Materialien.
Vom Kindergarten bis zur 5. Klasse eignet sich die Druckwerkstatt. Hier experimentieren die Kinder mit geometrischen Mustern und erfahren Hintergründe zu deren Bedeutung. Jeder darf seine selbst bedruckte Tasche mit nach Hause nehmen. Die Tasche war ein wichtiges Utensil des inkaischen Botenläufers. Die Farben und Muster gaben Auskunft über die gesellschaftliche Stellung von Personen, standen aber auch für Dinge wie Fruchtbarkeit, Wasser oder Feldbau.
Auch 2014 können sich Schüler wieder als begabte Archäologen beweisen. Im Workshop "Machu Picchu" (2. bis 6. Klasse) führen sie Ausgrabungen durch und legen die Ruinenstruktur der geheimnisvollen Inkastadt Machu Picchu frei.

Gold war für die Inka das Symbol der Sonne, und nur den Herrschenden war es erlaubt, Goldschmuck zu tragen. Sie wurden oft mit Ohrschmuck und weit ausgestellten Ohrläppchen dargestellt und daher als "Orejones" bezeichnet. Im Workshop "Inka Gold" (2. bis 6. Klasse) fertigen die Kinder einen Abguss und bemalen ihre Orejones-Figuren mit Goldfarbe. Jeder darf sich dann sein Goldstück mit nach Hause nehmen.

Interessante Schlaglichter auf das Königreich der INKA wirft die Taschenlampenführung. Nach 18:00 Uhr, wenn die Besucher die Ausstellung verlassen haben, tauchen die Teilnehmer im Schein der Taschenlampe in das Reich der INKA ein. Spannend kann auch ein Team-Wettkampf auf dem Abenteuer-Spielplatz im Außenbereich des Ausstellungszentrums Lokschuppen werden: hier kann die Klasse ermitteln, wer ihr bester Inka-Forscher ist.

Diese völkerkundliche Sonderausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Linden-Museums Stuttgart mit der VERANSTALTUNGS+KONGRESS GmbH Rosenheim.

Informationen und Buchung: Mo - Fr von 09:00 - 17:00 Uhr
Ausstellungszentrum Lokschuppen, Rathausstraße 24, 83022 Rosenheim
Telefon: 08031 - 3659036

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