09.04.2014

von B°-MR

Hochkarätige Erlebnisausstellung

Das Ausstellungszentrum Lokschuppen präsentiert vom 11. April bis zum 23. November 2014 europaweit die erste Sonderausstellung zur Kultur der Inka.

Pressekonferenz zur Ausstellungseröffnung

So präsentiert sich der Platz vor dem Lokschuppen

Einblick in die Ausstellung

Buch zur Ausstellung Inka - Könige der Anden

Inka - Könige der Anden - Ausstellungsplakat

Europa-Premiere im Lokschuppen Rosenheim

Die Sonne selbst soll der Legende nach die Errichtung ihrer Herrschaft befohlen haben. Sie gelten als "Könige der Anden", sie erschufen das größte indigene Reich, das je auf dem amerikanischen Kontinent errichtet wurden: die INKA beschäftigen die Wissenschaft noch heute mit ihrer geheimnisvollen Kultur und rätselhaften Botschaften. Das Ausstellungszentrum Lokschuppen präsentiert vom 11. April bis zum 23. November 2014 als Kooperationsprojekt mit dem Linden-Museum Stuttgart europaweit die erste Sonderausstellung zur Kultur der Inka, von ihren Anfängen in der Mitte des 11. Jahrhunderts bis in die Kolonialzeit. Zu sehen sind über 250 Objekte aus 15 internationalen Museen und Sammlungen. Die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Joachim Gauck übernommen.

"Das Ausstellungszentrum Lokschuppen hat erneut eine beeindruckende Schau organisiert. Ich freue mich, dass diese europaweit einmalige Ausstellung mit Exponaten aus der ganzen Welt in Rosenheim gezeigt wird!", erklärt Kunststaatssekretär Bernd Sibler zur Eröffnung der Ausstellung. Sie belegt die hohe Bedeutung des Ausstellungszentrums Lokschuppen für die Kulturlandschaft in Bayern. Mit bis zu 280.000 Besuchern pro Jahr zählt der Lokschuppen Rosenheim zu den Top Ten der deutschen Ausstellungshäuser.

Fakten
INKA - KÖNIGE DER ANDEN
11. April bis 23. November 2014
Mo - Fr von 09:00 - 18:00 Uhr
Sa, So u. Feiertag von 10:00 - 18:00 Uhr
Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim

Das Imperium der Inka war riesig: es bestand aus 200 verschiedenen ethnischen Gruppen, die in einem Land extremer klimatischer Gegensätze auf fast 5.000 Kilometern entlang der Anden vom heutigen Kolumbien bis Chile lebten. Besucher des weltberühmten Machu Picchu oder der alten Inka-Hauptstadt Cusco sind noch heute fasziniert von den beeindruckenden Hinterlassenschaften der Inka. "Wir entführen unsere Gäste mit einem einzigartigen Ausstellungsdesign in die Welt der Sonnensöhne und Könige der Anden", erklärt der Geschäftsführer der Veranstaltungs + Kongress GmbH Rosenheim, Peter Lutz. "Die Besucher dürfen sich auf hochkarätige Exponate freuen: von wertvollen und sehr seltenen Opferschalen über inkaischen Goldschmuck bis hin zu geheimnisvollen Knotenschnüren." Die Gesamtinvestitionen für die Ausstellung in Rosenheim belaufen sich auf 2,1 Millionen Euro. Die Veranstalter erwarten 150.000 Besucher.

"Wir setzen wieder auf unser erfolgreiches Konzept einer unikaten Erlebnisausstellung für Erwachsene und Kinder", so Lutz weiter. "Dazu gehören eine aufwändige Ausstellungsarchitektur mit Inszenierungen, hochrangige Exponate, eine besucherfreundliche Gestaltung - und das alles auf wissenschaftlich fundierter Basis."

Textilien waren bei den Inka wertvoller als Gold. "Weltweit gibt es heute nur noch wenige Originale aus der Inka-Zeit, die wir im Ausstellungszentrum Lokschuppen ebenfalls zeigen", so die Direktorin des Linden-Museums Stuttgart Prof. Dr. Inès de Castro. "Der Fokus dieser Schau liegt auf der imperialen Phase. Im Mittelpunkt stehen die Architektur, das Leben der Inka-Adligen in Cusco, die imperiale Religion mit dem Sonnentempel als Zentrum, Krieg, Landwirtschaft und nicht zuletzt die Verwaltung des riesigen Reiches mit Hilfe der Knotenschnüre."

Der Besucher wird anhand der berühmtesten Inka-Herrscher durch die Ausstellung geleitet: Pachacutec, Yupanqui und Tupac Inca Yupanqui. Sie sind nicht nur die Erschaffer des Inka-Reiches, sondern gelten auch als die Erbauer von Cusco und Machu Picchu. "Die außergewöhnlichen und einzigartigen Exponate wie farbenkräftige und reich gemusterte Textilien, sehr seltene Opferschalen aus Stein, Goldschmuck, Knotenschnüre und Rekonstruktionen archäologischer Stätten erklären die Herkunft, die Religion, Architektur, Wirtschaft und die Machtverhältnisse des Inka-Reiches", sagt die Kuratorin Dr. Doris Kurella. "Auch nachdem die Spanier in Südamerika die Herrschaft übernommen hatten, war der Einfluss der Inka noch zu spüren. Das belegen Ritualbecher, Textilien und Gemälde aus der Kolonialzeit."

Hochkarätig und international: die Leihgeber
Die Ausstellung zeigt Objekte aus folgenden internationalen Museen und Sammlungen:
Museum der Kulturen Basel, Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Ethnologisches Museum, Altamerika-Sammlung Bonn, Royal Museums of Art and History Brüssel, Museo de Arte del Sur Andino Cusco, Världskulturmuseet Göteborg, Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, Ministerio de Cultura del Perú - Museo Nacional de Arqueología, Antropología e Historia del Perú, Museo LarcoLima, Perú, British Museum London, Museo de América Madrid, Museo Nacional de Antropología Madrid, Münchner Stadtmuseum, Staatliche Münzsammlung München, Staatliches Museum für Völkerkunde München, Linden-Museum Stuttgart, Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart sowie private Leihgeber.

Diese völkerkundliche Sonderausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Linden-Museums Stuttgart mit der VERANSTALTUNGS+KONGRESS GmbH Rosenheim.

Informationen und Buchung: Mo - Fr von 09:00 - 17:00 Uhr
Ausstellungszentrum Lokschuppen, Rathausstraße 24, 83022 Rosenheim
Telefon: 08031 - 3659036

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