26.01.2017

von B° RB

Neue Abbundmaschine

Hochschule Rosenheim weiht neue Abbundmaschine ein. Labor für Sägewerkstechnik und Massivholzverarbeitung aufgerüstet

Hochschule Rosenheim weiht neue Abbundmaschine ein

Die Hochschule Rosenheim hat das neue Abbundzentrum RobotDrive der Firma Hundegger eingeweiht. Das Labor für Sägewerkstechnik und Massivholzverarbeitung ist damit für die modernen Anforderungen von Industrie 4.0 in der holzverarbeitenden Branche aufgerüstet worden. Neben der interdisziplinären Ausbildung wird das Labor auch für interne und externe Forschungs- und Entwicklungsprojekte genutzt. 

Zum Festakt gekommen waren Hans Hundegger, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Hans Hundegger AG, sowie zahlreiche Fachkollegen und Experten aus Industrie und Wissenschaft.

„Mit dieser neuen Maschinentechnik haben wir das Labor auf den Stand der zeitgemäßen Anforderungen gebracht und zu einem modernen, integrierten Technologie- und Ausbildungszentrum für die industrielle Massivholzverarbeitung und Holzbautechnik weiterentwickelt“, so Laborleiter Prof. Dr. Matthias Zscheile. Besonderer Dank gelte an dieser Stelle dem Engagement der Firma Hundegger. Die moderne Labortechnik sei eine wichtige Voraussetzung, um die Ausbildung im Bereich Holzverarbeitung am Standort Rosenheim zu intensivieren. Hierzu trägt auch die verstärkte Kooperation zwischen LHK (Lehrinstitut Rosenheim e.V.) und Hochschule Rosenheim bei, die unter anderem auf eine optimale Nutzung der vorhandenen Personalkapazitäten abzielt. Das Ausbildungsprofil wird außerdem durch eine neue Studienprüfungsordnung für die holztechnischen Studiengänge der Hochschule Rosenheim ab dem Sommersemester 2017 geschärft. Diese sieht eine Verdoppelung der Lehrinhalte im Bereich Massivholzverarbeitung auf 5 Semesterwochenstunden im 4. Semester Holztechnik vor, mit einem neuen, separaten Praktikumsblock Massivholzverarbeitung. Ein wichtiger Schritt, damit für Unternehmen auch zukünftig genügend gut ausgebildete Fachkräfte in diesem Bereich zur Verfügung stehen.

Auch Hochschulpräsident Professor Heinrich Köster verwies in seiner Rede auf diesen volkswirtschaftlichen Auftrag. Um ausreichend Nachwuchs für diesen Wirtschaftszweig auszubilden, bedürfe es eines Zusammenspiels aller Akteure im Bereich Holzbau.

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