03.10.2010

von B°-MR

Eine Million geknackt

Die Millionste Besucherin ist aus dem Landkreis - Rosenheims Oberbürgermeisterin ehrt die Dauerkartenbesitzerin

Ehrung für die millionste Besucherin der Landesgartenschau

Ehrung für die millionste Besucherin der Landesgartenschau

Ehrung für die millionste Besucherin der Landesgartenschau

Natürlich haben alle gehofft, dass es klappt. Dass die bayerische Landesgartenschau in Rosenheim es schafft nach zehn Jahren wieder die Millionenmarke zu knacken. Aber dann war es doch spannend, bis zuletzt. Weil das Wetter nie richtig mitspielen wollte. 3 Grad im Mai - 38 Grad Anfang Juli. Hochwasser, Dauerregen, Hitze, Kälte - Wetterkapriolen.

Aber am 27.09.2010, genau um 12 Uhr, knapp eine Woche vor Gartenschauende wurde nun doch schon die millionste Besucherin am Ichikawa-Platz empfangen. Elisabeth Wagner aus Strass bei Söchtenau war ganz schön verdattert, schließlich wollte sie mit ihrer Mutter nur einen entspannten Nachmittag auf dem Gartenschaugelände verbringen. Mit einer Begrüßung durch Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Gartenschaugeschäftsführer Werner Oeckler, mit Fernsehkameras, Fotoapparaten, Sekt und Häppchen hatten Mutter und Tochter nun wirklich nicht gerechnet.

"Also erst hab ich noch gehofft, ich komm der Ehrung aus", gab die 40 jährige Mutter von drei Kindern lachend zu. Aber dann hat sie sich doch ergeben. Die Blumen und Glückwünsche entgegengenommen, viele Hände geschüttelt und Interviews gegeben. Ein Bläserquartett unter der Leitung von Hans Jackl sorgte für festliche Stimmung, schließlich ist die Millionste Besucherin ein wirklich wichtiger Ehrengast. Die Landesgartenschau spendierte der Jubilarin deshalb auch ein Wochenende in Bamberg mit Übernachtung und Eintritt auf die nächste Gartenschau 2012. Und Toni Sket, Wirt der Gaststätte "Zum Johann Auer" setzte mit einem Essensgutschein über 200 Euro noch einen drauf. Und den hat sich Elisabeth Wagner bei ihrem Interview-Marathon richtig verdient. "Für 200 Euro, da werden wir wohl mehrmals genießen können. Mal die ganze Familie und dann vielleicht noch mal extra mit den beiden Omas", plante sie munter drauf los. Es freue sie sehr, dass die Gartenschau so viele Besucher hat, auch wenn sie selbst es leider gar nicht so oft geschafft habe, zu kommen. "Aber wenn ich da war, fand ich es immer wirklich schön, wie die Wasserläufe einbezogen sind, die Pflanzungen und Kinderspielplätze," erzählt sie.

Gartenschau-Geschäftsführer Werner Oeckler war begeistert, dass es heute eine Dauerkartenbesitzerin aus dem Landkreis getroffen hat, nachdem der 500 000 Besucher ein Höllander und die anderen Jubilare aus ganz Bayern waren. "Schließlich haben die Dauerkartenbesitzer uns einen Vertrauensvorschuss gegeben und uns selbst bei schlechtem Wetter die Treue gehalten," stellt er fest. Auf die Frage, was denn jetzt das Erfolgsrezept dieser Gartenschau sei, antwortete der LGS-Geschäftsführer: "Ich denke, wir hatten drei Säulen, auf die unser Erfolg baut: Die Stadt Rosenheim und ihre Umgebung, ein stimmiges Gartenschaukonzept und hoch motivierte Mitarbeiter."

Um die Mama fürs lange Warten während der Interviews zu entschädigen bekamen Mutter und Tochter zum Abschluss der kleinen Jubiläums-Feier auch noch eine exklusive Führung durch die Blumenhalle von Hallenschaugestalter Dieter Scheffler, der ihnen die Idee, die hinter den einzelnen Arbeiten beim "Farbenrausch zum Gartenschaufinale" steht, ganz genau erläuterte.

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