31.05.2014

von B°-MR

INKA MOODS

Die CD zur Ausstellung: INKA MOODS - a portrait in music von Mulo Francel, Martina Eisenreich und Wolfgang Lohmeier

Inka Moods - CD zur Ausstellung

INKA MOODS - a portrait in music

"INKA MOODS" setzt das erfolgreiche und einmalige Format fort: Die Kombination aus einem thematisch inspirierten Musikalbum und einem exklusiven Konzert zur jeweiligen Ausstellung im Lokschuppen. Bereits 2010 produzierten Quadro Nuevo zur Ausstellung "gewürze - Sinnlicher Genuss. Lebendige Geschichte" mit dem Album "songs of spices" ein akustisches Geschmackserlebnis der Extraklasse. 2013 folgte anlässlich der Eröffnung der Archäologischen Landesausstellung "Alexander der Große" das ausverkaufte Konzert "eine MusikZeitReise" mit Quadro Nuevo.

Die Musik: Fünftausend Kilometer entlang der Anden von Kolumbien bis Chile erstreckte sich das Reich der Inka. Ein kreatives Team namhafter World Music-Künstler beschäftigt sich nun mit dem kulturellen Vermächtnis des geheimnisvollen Volkes und transformiert dies in einen modernen Sound. Traditionelle Stücke wie das alte peruanische Volkslied El Cóndor pasa oder Gracias a la Vida der chilenischen Sängerin Violeta Parra klingen überraschend frisch und entspannt. Dazu steuern die Musiker eigene Kompositionen bei: Atahualpa (für den letzten Inka-König), Totora (für das Gras des Titicaca-Sees, aus welchem seit Jahrtausenden Boote geflochten werden) und eine Hymne an Machu Picchu.

Fakten
INKA - KÖNIGE DER ANDEN
11. April bis 23. November 2014
Mo - Fr von 09:00 - 18:00 Uhr
Sa, So u. Feiertag von 10:00 - 18:00 Uhr
Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim

Das Ensemble Café del Mundo macht mit Flamenco-Stimmung das Element der spanischen Eroberer hörbar. Handgemachte Musik, ausschließlich gespielt auf akustischen Instrumenten von Saxophon, Violine und Viola, über zahlreiche Percussions bis hin zum Vibraphon und Hang. Virtuose Gastmusiker aus den Anden-Ländern bereichern das Projekt durch ihre typischen Spielweisen auf Indio-Flöten, der Anden-Harfe und der Charango. Die Inspiration: Mulo Francel von Quadro Nuevo unternahm bereits als Jugendlicher ausgedehnte Reisen durch Lateinamerika. Mit seinem Onkel in Ecuador war er auf dem hohen Altiplano von Peru und Bolivien unterwegs, um das alte Quinoa-Korn der Inka zu rekultivieren: "Das haben nämlich die Spanier den Inkas ausgetrieben, gedeiht aber auf Höhen über 3000 Meter viel besser als Kartoffeln oder andere Getreidearten. Quinoa wäre also ein hervorragendes Lebensmittel zur Ernährung der einfachen Bevölkerung in den Anden. Nur war das Wissen darum in Vergessenheit geraten. Wir sind damals viele Tage in den Hochebenen von Dorf zu Dorf gefahren. Später war ich noch mehrmals in Südamerika, weil es mich fasziniert und meine Musik prägt und inspiriert. Zuletzt war ich im Januar 2014 mit Quadro Nuevo in Argentinien." Mulo Francel wurde mehrfach mit dem Deutschen Jazz-Award ausgezeichnet und erhielt als kreativer Wirbelwind von Quadro Nuevo 2010 und 2011 den ECHO als höchste Auszeichnung der Deutschen Phono-Industrie.

Wolfgang Lohmeier gilt als einer der innovativsten Perkussionisten der Musikszene und setzte sich lange mit den Rhythmen der Ureinwohner Südamerikas auseinander. Aussergewöhnlich ist nicht nur sein Sammelsurium kurioser Perkussion aus sämtlichen Kontinenten, sondern vor allem die große Kraft und Ausdrucksvielfalt, mit der er kunstvoll synkopische Muster webt, Trommeln wirbeln lässt und selbst Schlaginstrumenten melodiöse Kapriolen abringt. "Es inspiriert mich, einen musikalischen Raum mit der Magie fremder Völker zu verzaubern. Die Aufgabe, ein umfassendes musikalisches Portrait des sagenumwobenen Inka-Volkes zu gestalten, liegt mir schon lange am Herzen". Die Komponistin und Geigerin Martina Eisenreich spielte zusammen mit Wolfgang Lohmeier Filmmusik zu "Pachakútec - Time Of Change” ein. Dafür drangen die beiden zusammen mit Ñaupany Puma, dem Nachkommen einer langen Reihe von INKA-Sonnenpriestern, monatelang tief in die Ur-Klänge der Andenländer, in die Religion und in die Zeremonien des Inka-Volkes ein. "Die alten Bräuche und die Ideologien der Inka, die Ñaupany uns zeigte - unter anderem ein tiefer Respekt vor Pacha Mama, Mutter Erde, der Natur und allen Lebewesen - haben mich tief berührt und beeindruckt. Als Filmkomponistin arbeite ich viel mit musikalischen Stimmungen und akustischen Landschaftsbildern und fand die Idee sehr reizvoll, zusammen mit Mulo Francel und Wolfgang Lohmeier unser ganz persönliches Album mit INKA Moods zu schaffen."

Die CD ist an den Ausstellungskassen erhältlich.

Diese völkerkundliche Sonderausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Linden-Museums Stuttgart mit der VERANSTALTUNGS+KONGRESS GmbH Rosenheim.

Informationen und Buchung: Mo - Fr von 09:00 - 17:00 Uhr
Ausstellungszentrum Lokschuppen, Rathausstraße 24, 83022 Rosenheim
Telefon: 08031 - 3659036

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